Allgemeine Informationen


Definierte Bereichshundeführer (Stand 31. Jänner 2018 lt. NÖ LJV)

Nachsuchen

Hr. Martin BRATENGEYER 2295 Baumgarten 0676/552 95 00 Hannoveraner
Hr. Rupert BRUCKNER 2242 Spannberg 0664/918 17 16 Dt. Jagdterrier
Hr. Ing. Leopold STAUDIGL 2223 Kl. Harras 0664/144 25 28 Dt. Wachtelhund
Hr. Paul KORN 2305 Eckartsau 0664/819 78 53 Hannoveraner
Hr. Karl BUCHTA 2295 Zwerndorf 0699/122 77 538 Weimaraner KH

Baujagd

Hr. Rupert BRUCKNER 2242 Spannberg 0680/205 31 33 Dt. Jagdterrier
Hr. Karl CHLADEK 2294 Marchegg 0664/470 88 01 PR-Terrier
Hr. Manfred DÖLLINGER 2253 Tallesbrunn 0676/742 43 58 Dt. Jagdterrier
Hr. Franz MAURER 2304 Orth/Donau 02214/2219 Dt. Jagdterrier
Hr. Erik SAUERZAPF 2230 Gänserndorf 0664/196 39 86 Dt. Jagdterrier
Hr. Ferdinand Franz ZIER 2284 Untersiebenbrunn 0664/884 68 213 Dt. Jagdterrier
Hr. Maximilian Michael ZIER 2284 Untersiebenbrunn 0664/884 68 220 Dt. Jagdterrier

Revierhund

Aufgrund der gesetzlichen Vorgaben welche vorsieht, ab dem 1. Jänner 2011 für jedes Jagdgebiet eine entsprechende Anzahl von geprüften Hunden aufweisen zu müssen, wurden zwei Mitglieder des Jagdhundefachausschusses für Sie als Ansprechpartner definiert:

Ing. Manfred LUXBACHER BJM Stv.a.D., 2225 Zistersdorf, Johann Petzmayergasse 8
Telefon: 02532/2860, Mobiltel.: 0676/7557283
E-Mail: bm.luxbacher@yahoo.de

Mf. Ing. Dieter Kowarovsky, 2294 Schlosshof, Prinz Eugenstraße 10
Telefon: 02285/6267,  Mobiltel.: 0676 5500900
E-Mail: kowarovsky@aon.at

Hr. Ing. Luxbacher und Hr. Ing. Kowarovsky stehen Ihnen bei offenen Fragen rund um das Thema „REVIERHUND 2011“ gerne zur Verfügung. 

Für nähere Informationen können Sie sich auch folgendes Dokument downloaden:

Merkblatt - Revierhund


Staupe - Beitrag auf Wikipedia

Auf Wikipedia finden Sie einen informativen Beitrag über die Staupe bei Hunden.
... mehr »»»


Aujeszky-Krankheit / Pseudowut (copy 1)

Die Pseudowut (auch Pseudorabies, Pseudolyssa, Juckseuche, Juckpest, Infektiöse Bulbärparalyse, Tollkrätze, Morbus Aujeszky, Aujeszky-Krankheit, früher: Aujeszkysche Krankheit ; engl.: mad itch) ist eine durch das Aujeszky-Virus hervorgerufene anzeigepflichtige Tierseuche mit geringer Pathogenität für den Menschen. Der Erreger gehört zur Familie der Herpesviren, Subfamilie Alphaherpesvirinae, Genus Varicellovirus. Er wird auch Pseudorabiesvirus (PRV) oder Suides Herpesvirus 1 (SHV-1) genannt. Sein eigentlicher Wirt sind Schweine (lat.: Suidae), daher der Name des Virus. Die Krankheit ist nach dem ungarischen Tierarzt Aladár Aujeszky benannt.

Epidemiologie und Symptome

Bei nahezu allen Säugetieren verläuft die Infektion tödlich. Primaten und Menschen sind jedoch für das Virus nicht empfänglich. Beim Schwein verläuft sie als zyklische Allgemeininfektion mit Virusausbreitung über Lymph- und Blutgefäße und Nerven. Zentralnervensystem und die Schleimhäute des Respirationstraktes sind bevorzugte Manifestationsorgane. Wie bei allen Herpesinfektionen gibt es bei SHV-1 bei Schweinen eine latente (meist lebenslängliche) Infektion, welche insbesondere unter Stress reaktiviert wird.

Bei Rindern, Hunden, Katzen und Schafen kommt es schnell zu einer Gehirn- und Rückenmarksentzündung mit zentralnervösen Erscheinungen und starkem Juckreiz und danach zum Tod des Tieres. Alle diese sogenannten „Endwirte“ scheiden zu keinem Zeitpunkt das Virus aus und müssen sich via Schwein angesteckt haben (eventuell auch über verseuchte Gerätschaften, verschmutzte Stiefel und so weiter).

Beim Schwein tritt kein Juckreiz auf. Saugferkel zeigen neuronale Symptome mit Ataxien und Krämpfen, meist verenden sie innerhalb weniger Tage. Schweine in einem Alter von mehr als vier Wochen überleben die Krankheit, sie sind die eigentlichen Hauptwirte des Virus. Jüngere Schweine zeigen noch neuronale Symptome, Mastschweine zeigen respiratorische Symptome. Die Krankheit führt in den Schweineproduktionsbetrieben zu großen Verlusten einerseits durch die Ferkelsterblichkeit andererseits durch die verminderten Tageszunahmen und der damit verbundenen verlängerten Mastperioden. Die Ansteckung erfolgt über direkten (von Schwein zu Schwein) oder indirekten Kontakt (Lastwagen nicht gereinigt, Futterlieferanten, Besucher), in seltenen Fällen auch über die Luft. Die häufigste Ansteckungsquelle sind zugekaufte latent infizierte Zuchttiere (Ortswechsel = Stress = Reaktivierung) oder infizierte Mastferkel.

Bekämpfung

Pseudowut ist anzeigepflichtig und wird in vielen Ländern staatlich bekämpft. Sanierungsmaßnahmen beinhalten die Überwachung der Schweinepopulation durch regelmäßige Blutproben, Sanktionen wie Sperrung von Betrieben und Keulung.

Es besteht ebenfalls die Möglichkeit einer Impfung, diese wird in stark verseuchten Gebieten mit Erfolg angewandt, allerdings schützt sie nur vor den Symptomen (keine Verluste für den Bauern), nicht vor einer Infektion. Auch geimpfte Tiere können latente Herpesinfektionen aufweisen und diese gegebenenfalls in eine ungeimpfte Population einschleppen. Daher muss in offiziell anerkannten virenfreien Ländern die Impfung verboten werden (wie z. B. in der Schweiz). Eine große Gefahr stellt die Einschleppung der Krankheit durch Wildschweine in artgerechte Schweinehaltungen (mit Auslauf im Freien) dar.

Sehr geehrte Damen und Herren,

aus aktuellem Anlass erlaube ich mir, mich mit der Bitte um Verbreitung der folgenden Information bzw. Aufklärung Ihrer Mitglieder an Sie zu wenden.

Zwei unserer geprüften Jagd- und Zuchthunde infizierten sich am 20.11.2010 bei einer Drückjagd auf Schwarzwild im Großraum Stockerau/NÖ mit dem Aujeszky Virus und verstarben am 26.11.2010 bzw. 27.11.2010 jeweils weniger als 48 Stunden nach Auftreten der ersten diskreten Symptome auf der Internen Abteilung des Tierspitals der Veterinärmedizinischen Universität Wien.

Offiziell gilt Österreich seit Juni 1997 als frei von der Aujeszky´schen Krankheit. Dass sich dieser Status jedoch nur auf den Bestand an Hausschweinen bezieht und der Schwarzwildbestand dabei unbeachtet bleibt, ist weder dem Großteil der praktizierenden Tierärzte noch den Jagdhundeführern bewusst. Unsere Hunde waren nicht die ersten Jagdhunde in Österreich, die nachweislich nach Einsatz auf Schwarzwildjagden an diesem Virus gestorben sind. In unseren Nachbarländern werden bzw. wurden immer wieder Studien zur Prävalenz des Virus bei Wildschweinen durchgeführt, die Ergebnisse zwischen 0-30% sollten jeden Jäger und Hundeführer alarmieren. Jagdhunde, die im Arbeitseinsatz – sei es bei Drückjagden oder bei der Nachsuche auf der Wundfährte – Kontakt mit Schwarzwild haben, setzen sich im Ggs. zur landläufigen Meinung nicht nur einem Risiko eher theoretischer Natur aus, sich mit Aujeszky zu infizieren. Für eine Infektion ist es auch nicht notwendig, dass die Hunde mit Aufbruch oder anderen Wildbretteilen vom Wildschwein gefüttert werden. Unsere Hunde haben sich an einem erlegten Stück angesteckt, das sie im Eifer des Gefechts gehalten und gebeutelt haben. Wahrscheinlich kamen sie dabei mit dem Fang in Kontakt mit dem Ausschuss oder der Mundschleimhaut – beides hochinfektiöse Gewebe.

Der Verlust unserer Hunde, sowohl aus jagdlicher und züchterischer wie auch aus emotionaler Sicht, ist durch nichts wieder gut zu machen und wäre durch keine Vorsichtsmaßnahme der Welt, wie Schutzwesten und Ortungssysteme (beides hatten wir im Einsatz) zu verhindern gewesen. Man steht als Hundehalter bzw. Tierarzt dieser Infektion beim Hund machtlos gegenüber und wer einmal einen Hund mit den neurologischen Ausfällen und dem exzessiven Juckreiz gesehen hat, wird mir beipflichten, dass es kein schöner Tod für die betroffenen Tiere ist.

Jetzt aber zum eigentlich Grund meines Schreibens. Ich bitte Sie, als Vertreter der Rassespezialvereine, Ihre Mitglieder über das vorhandene Risiko von Aujeszky beim Schwarzwild zu informieren und zu sensibilisieren.

Studien zur Prävalenz des Virus in der österreichischen Population wären wünschenswert und notwendig, damit man das Risiko für Jagdhunde beziffern und einschätzen kann. Momentan steht fest, wir haben ein Problem, wissen jedoch nicht, wie groß es ist.

Aufklärung der Jäger und Hundeführer wäre nötig. Dadurch könnten zumindest vermeidbare extreme Gefährdungen der Hunde, wie das Verfüttern von Aufbruch und Schwarzwildteilen allgemein, unnötig langer Kontakt der Hunde mit erlegtem Wild nach erfolgreicher Nachsuche oder im Rahmen von Bewegungsjagden, langer Schwarzwildkontakt beim Binden krankgeschossener Stücke oder das Mitnehmen von Hunden auf den Aufbruch- und Streckenlegplatz unterlassen werden.

Für Schweine besteht die Möglichkeit einer Impfung, die zwar nicht die Infektion, wohl aber Krankheitssymptome verhindern kann. Der Markt für eine derartige Impfung beim Hund wäre in Anbetracht der großen Anzahl an verantwortungsvollen Hundeführern und Hundebesitzern sicher nicht zu unterschätzen. Vielleicht gibt es eine Möglichkeit, eine Pharmafirma für so ein Vorhaben zu gewinnen.

Wir, als „kleine“ Hundebesitzer sind zu all dem nicht imstande, die landesweite Gemeinschaft an Interessensvertretungen sollte jedoch Bewegung in die Angelegenheit bringen können, denn wo ein Wille, da ein Weg! Und dass die Notwendigkeit besteht, lässt sich nicht leugnen.

Aujeszky-Krankheit / Pseudowut


Kennzeichnung eines Hundes mit einem Microchip

An alle Hundebesitzer und Hundezüchter! Ab 1. Juli 2008 müssen alle Welpen und älteren Hunde vor einer Weitergabe an einen neuen Besitzer mit einem Microchip gekennzeichnet sein.

Bis 31. Dezember 2009 läuft die gesetzlich geregelte Übergangsfrist für das Nachchipen aller älteren Hunde.


Kupieren von Hunden

Seit dem Jahr 2005 ist das Kupieren von Schwanz und Ohren bei Hunden durch das Tierschutzgesetz verboten. Hunde brauchen diese Körperteile zur Kommunikation. Auch das Ausstellen von Hunden, die nach dem 1. Jänner 2008 geboren und kupiert wurden, ist in Österreich nicht mehr zulässig.

Alle Eingriffe, die nicht therapeutischen oder diagnostischen Zielen oder der fachgerechten Kennzeichnung von Tieren dienen, sind verboten.

Seit 2012 ist auch der Import, der Erwerb, die Vermittlung und die Weitergabe von kupierten Hunden, die nach dem 1. Jänner 2008 geboren wurden, verboten. Das Verbringen von in Österreich geborenen Hunden ins Ausland, um sie dort kupieren zu lassen, ist ebenfalls verboten. Damit begegnete man der Problematik, dass Hunde von Züchtern nur darum ins Ausland verbracht werden, um dann als kupierte Tiere wieder nach Österreich importiert zu werden.

Achtung Ausnahme: Davon nicht betroffen ist eine spätere Vermittlung von ausgesetzten, zurückgelassenen und entlaufenen kupierten Tieren, die in einem inländischen Tierheim untergebracht sind. Ebenso ist die Übernahme eines kupierten Tieres im Wege einer Erbschaft möglich.

Eine Übertretung dieser Vorschriften ist mit einer Geldstrafe bis zu 7.500 EUR im Wiederholungsfall bis zum Doppelten dieses Betrages zu ahnden.

»»» Tierschutzgesetz


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