Hubertuskapelle Breitstetten

Nachdem ein passendes Grundstück für den Standort einer Hubertuskapelle gefunden worden ist, wurde im Jahr 1987 unter Jagdleiter Roderer Franz sen. gemeinsam mit der damaligen Jägerschaft, aus Anlass des 70jährigen Bestehens der Jagdgesellschaft Breitstetten beschlossen, eine Hubertuskapelle zu errichten. Im Frühjahr 1988 wurde unter der Bauleitung von Weidkameraden Lugmayr Johann sen. und Mithilfe der Jäger mit dem Bau der Kapelle begonnen.

Alle Tätigkeiten wurden in Eigenregie ausgeführt und im Frühjahr 1989 war die Kapelle bis auf die Fenster und das Tor fertig. Die Fenster wurden von dem oberösterreichischen Glaskünstler Adolf Boxleitner gestaltet. Sie wurden als sogenannte Betonglasfenster ausgeführt.

Das runde Fenster über dem Altar zeigt eine Darstellung des Hl. Hubertus und die beiden Seitenfenster stellen einmal Fasan und Hase und einmal Rehbock und Rehgeiß dar. Das Schmiedeeisentor wurde 1999 anlässlich seines 60. Geburtstag von Lugmayr Johann sen. gespendet.

Im Herbst 1989, rechtzeitig zu den 70 Jahrfeiern, wurde die Kapelle bei einem feierlichen Festgottesdienst vom damaligen Weikendorfer Pfarrer Pater Johannes und unserem Bürgermeister Peter Nagel eingeweiht. Auch der damalige Landesjägermeister Matthias Bierbaum war anwesend.

Die Kapelle gehört mittlerweile zum Kulturgut in Breitstetten und wird auch laufend genutzt. Jährlich am 1. Freitag im September findet eine Hubertusmesse statt und auch jede Jagd beginnt und endet unter dem Klang der Jagdhornbläser bei unserer Hubertuskapelle.

Mögen sich noch viele Generationen an der Hubertuskapelle erfreuen.