Hubertuskapelle Aderklaa

Leider gibt es in der Aderklaaer Ortschronik keine Eintragung über diese Kapelle. Die meisten älteren Aderklaaer wissen auch nichts über dieses Bauwerk.

Fr. Sterl aus Raasdorf weiß von Gesprächen mit lhren Schwiegereltern, dass diese Kapelle von der Fam. Staudigl, Aderklaa Nr.33 errichtet wurde. Leopold Staudigl hat ebenfalls von seinem verstorbenen Vater erfahren, dass diese Kapelle von seinen Vorfahren errichtet wurde, als Dank dafür, dass deren Anwesen von einem Brand auf der herüberen Seite des Dorfes, verschont blieb. Es brannten die Häuser und als der Brand näher kam hat sich plötzlich der Wind gedreht und sein Anwesen blieb verschont.

Auf einem alten Foto der Kapelle kann man die Jahreszahl 1809 erkennen. 

Die Kapelle ist vom Bauwerk her aber in den Spätbarock einzuordnen (ca. so um 1780). Es ist deshalb nicht auszuschließen, dass diese Kapelle während der feindlichen lnvasion der Franzosen unter Napoleon 1809, wo beinahe alles in Aderklaa vernichtet wurde, auch diese Kapelle zerstört wurde und danach wiederhergestellt wurde und deshalb die Jahreszahl 1809 geschrieben war. Genau weiß man das leider nicht.

Die Kapelle wurde früher von Hr. Franz Mühl, Aderklaa Nr.29 betreut. Als man in Aderklaa über den Bau einer Hubertuskapeile nachdachte, rneinte bei einer Besprechung Hr. Josef Harbich sen.,man könnte doch die alte renovierungsbedürftige Kapelle restaurieren und zu einer Hubertuskapelle umgestalten. Alle waren mit dieser ldee einverstanden.

Die Aderklaaer Jäger halfen bei der Restaurierung und am l0.September 1989 war die feierliche Einweihung der Hubertuskapelle.

Sie wird jetzt von Fr.Wittmann, Aderklaa Nr.48 betreut.