Jagdhunde


Bei der Arbeit „nach dem Schuss“ist der Hund für den Jäger unverzichtbar !

Das Führen eines Jagdhundes gilt daher als Voraussetzung für die waidgerechte Jagd und ist gesetzlich für die Ausübung einer Jagdpacht vorgeschrieben.

Quelle: Wikipedia

Als Jagdhund wird ein Hund bezeichnet, der dem Menschen - in der heutigen Zeit dem Jäger - im weitesten Sinne als Gehilfe ei der Jagd hilft. Unter dem Begriff „Jagdhund“ wird heute dabei eine Gruppe von Haushunderassen zusammengefasst, die verschiedenste jagdliche Einsatzgebiete repräsentieren kann. Die modernen Jagdhunde werden in Stöberhunde, Vorstehhunde, Apportierhunde, Schweißhunde, Erdhunde und jagende Hunde eingeteilt. Historisch gesehen bezog sich die Bezeichnung „Jagdhund“ ausschließlich auf die jagenden Hunde(Bracken). Jagdlich geführte Hunde bezeichnet man auch als Jagdgebrauchshunde.


Allgemeine Informationen:

Fonds des NÖ LJV für einen Solidaritätszuschuss für jagdlich geführte Hunde

Dem Eigentümer (Halter) eines Jagdgebrauchshundes kann bei Verletzung oder Verlust seines Hundes im Rahmen einer Gesellschaftsjagd oder im Rahmen einer Nachsuche im Zuge einer Gesellschaftsjagd vom NÖ LJV eine finanzielle Beihilfe aus dem Fond für einen Solidaritätszuschuss für jagdlich geführte Hunde gewährt werden. Nähere Informationen erhält man beim NÖ LJV.

Jagdhaftpflicht-Versicherung zum Themenbereich Jagdhund

Die Jagdhaftpflicht-Versicherung ist vom Gesetzgeber verpflichtend vorgeschrieben! Diese beinhaltet die gesetzliche Haftpflicht für Personen– und/oder Sachschäden aus den Risken der Haltung bis zu drei jagdlich geeigneten Hunden. Deckungssumme EUR 2.000.000,— Geltungsbereich ist ganz Europa. Nähere Informationen beim NÖ LJV.


Verordnung Jagdhundehaltung gem. § 91 NÖ JG

§ 91 Jagdhunde

(1) Der Jagdausübungsberechtigte ist verpflichtet, für die Haltung von Jagdhunden zu sorgen. Die Jagdhunde müssen nach ihrer Rasse und Gebrauchsfähigkeit zur Verwendung im Jagdgebiete entsprechend den dort herrschenden Kultur- und Wildstandsverhältnissen geeignet sein.

(2) Die Landesregierung hat für Jagdhunde durch Verordnung aufgrund der Kriterien des Abs. 1 zweiter Satz folgendes festzulegen:

  1. die Mindestanzahl der Jagdhunde pro Jagdgebiet, abhängig vom jährlichen Schalenwild-
    und Niederwildabschuss oder der Jagdgebietsfläche,

  2. Gebrauchsgruppen,

  3. Bestimmungen über Herkunftsnachweise,

  4. die Eignung bestimmter Rassen,deren Gebrauchsfähigkeit und die entsprechenden
    Prüfungs- und Leistungsnachweise,

  5. Meldepflichten des Jagdausübungsberechtigten zu Z. 1 bis 4 an den NÖ Landesjagdverband.

(3) Der NÖ Landesjagdverband hat Organisationen über Antrag anzuerkennen, deren Prüfungs- und Leistungsnachweise als Nachweise der Eignung von Jagdhunden gelten, wenn die Organisation

  1. glaubhaft macht, dass sie nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen
    und tierschutzgerecht arbeitet,

  2. Prüfungs- und Leistungsnachweise für die Gebrauchsfähigkeit
    von Jagdhunden samt den dazugehörigen Prüfungen anbietet, 31 6500–24

  3. über einen detaillierten Leistungskatalog für die Prüfungs- und
    Leistungsnachweise der Gebrauchsfähigkeit von Jagdhunden verfügt,
    der zumindest folgenden Inhalt aufweist:

  •  a) eine Unterscheidung in verschiedene Gebrauchsgruppen (Vorstehhunde,
    Stöber- und Apportierhunde, Brackier- und Laufhunde, Erdhunde, Schweißhunde),

  • b) spezifische Prüfungen für die Gebrauchsfähigkeit unterteilt nach Gebrauchsgruppen.

(4) Die Anerkennung ist zu widerrufen, wenn eine der Voraussetzungen für die Anerkennung wegfällt. Vor Widerruf der Anerkennung ist der Organisation eine angemessene Frist zur Beseitigung des Mangels einzuräumen. Wird der Mangel innerhalb der Frist beseitigt, hat der Widerruf zu unterbleiben.


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